OSEM 2017 – FCM-Spieler holt Bronze im hohen Norden

(23. April 2017)

Schachabteilung punktet

Die Gewinner der Oberpfalzmeisterschaft 2017

Das war ein Novum – erstmals seit mehreren Jahrzehnten entsandte der FC Mintraching Spieler in alle drei Klassen der Oberpfälzer Schach Einzelmeisterschaft (OSEM). Das Turnier gilt als der wichtigste Einzelwettbewerb auf Oberpfalzebene. Dieses Mal verschlug es die Spieler in den hohen Norden des Bezirks, genauer nach Windischeschenbach. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Letztendlich sammelte das Team 21,5 von 40 möglichen Punkten ein und konnte in der MII sogar Bronze mit nach Hause bringen.

Gelungenes Turnier
Für Schachspieler ist sie die fünfte Jahreszeit – die OSEM. Auch dieses Mal nahmen wieder fünf Spieler des FCM daran teil. Thomas Achhammer legte einen furiosen Turnierstart hin. Mit drei Siegen in Folge etablierte er sich früh an der Tabellenspitze der Meisterklasse II (MII). Dabei gelang es ihm sogar den nominell stärksten Spieler der Klasse vom Thron zu stoßen. Erst in Runde vier musste er sich der Erfahrung des Weideners Alexander Nöckler beugen. Auch den Shootingstar und Überraschungssieger der Klasse II, Raphael Landstorfer aus Lappersdorf, musste er an sich vorbeiziehen lassen, ehe Thomas zwei solide Siege gelangen, wodurch er Platz drei sichern konnte. In der gleichen Klasse ging es Jan Heipeck etwas ruhiger an. Als Aufsteiger in die MII schlug er sich gegen wesentliche stärkere Gegner sehr gut durch das Turnier. Am Ende standen verdiente 3,5 Punkte zu Buche – darunter immerhin auch ein Sieg gegen einen langjährigen Rivalen aus Roding.

Spannung versprach derweil auch die MI. In der Königsklasse startete Lennart Uphoff als Sechsplatzierter ins Turnier. Bereits am ersten Tag musste er die Klingen mit Klassenprimus Cedric Oberhofer kreuzen. Leider war es ihm versagt den Mehrbauern gewinnbringend umzusetzen, so dass er sich mit dem daraus resultierenden Remis begnügen musste. Nach vier sehr hart umkämpften Tagen beendete Lennart das Turnier auf dem Platz, auf dem er in das Turnier gestartet war – als sechster.

In der MIII überraschte Marco Horeth. Hatte er in den ersten zwei Tagen noch ordentlich Federn gelassen, so sammelte er in den übrigen Tagen noch drei Punkte ein. Unterm Strich gelang ihm eine Ausbeute von vier Punkten und damit Platz 22 in seiner Klasse. Der routinierte Nestor Ewald Limmer holte immerhin noch den 12. Platz.

Fazit: Aus Sicht des FCM war das Turnier durchaus von Erfolg gekrönt. Nach zwei Jahren war es erstmals wieder gelungen einen Pokal mit nach Mintraching zu nehmen. ______________________________________________________________________________________________




Der FCM auf der Überholspur

(06. Februar 2017)


Am Wochenende wurde in der Bezirksliga Süd der fünfte Spieltag der Saison 2016/17 ausgetragen – damit ist auch die Hälfte der Spielzeit schon vorbei. Zeit für eine Halbzeitbilanz.

Erneut Tabellenführer
Es ist schon eine kleine Sensation. Als Neuaufsteiger hat sich der FC Mintraching an der Tabellenspitze der Kreisliga festgesetzt. Von den fünf Spielen in der laufenden Saison konnte man vier für sich entscheiden. Lediglich mit dem Tabellennachbarn Bavaria Regensburg II musste man sich mit einer Punkteteilung begnügen. „Es ist schon kurios, was hier zurzeit läuft. Wenn man bedenkt, dass wir vor wenigen Jahren noch kurz davor standen, die Abteilung personalbedingt aufzulösen und nun eilen wir von Sieg zu Sieg“, freut sich Abteilungsleiter Thomas Achhammer über die bisherigen Ergebnisse.

Jetzt auch auf bayerischer Ebene
Bemerkenswert: Als Dorfverein darf der FC Mintraching den Schachverband Oberpfalz im Sommer auch auf bayerischer Ebene vertreten. Mit dem Halbfinalsieg des Viererpokals gegen die Topbesetzung von Bavaria Regensburg gelang dem FCM der Finaleinzug im Pokal. „Eigentlich war es uns wichtig ins Viertelfinale zu kommen. Dass wir nun im Finale stehen, hätten war zuvor eigentlich kaum vorstellbar“, so Achhammer.

Qua Finalteilnahme ist man nun auch der offizieller Teilnehmer am Achtelfinale des bayerischen Viererpokals. Auf Oberpfalzebene wartet mit dem Schachklub Kelheim Ende Mai aber noch ein ordentlicher Brocken. Kaum vorstellbar, dass der Lauf des FCM bis dahin noch anhält – aber das fragte man sich auch schon vor einem Jahr. ______________________________________________________________________________________________




Schachabteilung macht Aufstieg perfekt

(12. Juni 2016)

Die Schachabteilung des FC Mintraching steigt nach einer herausragenden Saison in die Bezirksliga auf


Schachabteilung punktet

Die Mannschaft des FC Mintraching bei der Aufstiegsfeier mit 1. Vorstand Josef Eder (li.) und Abteilungsleiter Thomas Achhammer (r.)

Fast wäre es ein perfekter Lauf gewesen – vom ersten Spieltag an dominierte der FC Mintraching die Kreisliga I. Lediglich im letzten Spiel der Saison gegen die Regensburger Turnerschaft, musste sich der FCM mit einem Remis begnügen.

Start-Ziel-Sieg
„Das war ein Wahnsinnslauf, den wir da hatten. Da tut auch der halbe Punkt, den wir abgegeben mussten nicht weh“, zeigte sich Abteilungsleiter Thomas Achhammer erfreut. Zwar habe man in den vergangenen Jahren immer vorne mitgespielt, aber für den weiteren Aufstieg hatte es nie gereicht. „Schön, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Jahre nun endlich ausgezahlt hat.“

Vom Saisonstart an etablierte sich die Mannschaft an der Tabellenspitze, von der sie sich bis zum Schluss nicht verdrängen lies. Bereits im ersten Spiel setzte der FCM mit dem 5 1/2-1/2 Sieg gegen Bavaria Regensburg ein klares Ausrufezeichen. Es folgten weitere Siege gegen direkte Verfolger aus Saal, Laaber sowie dem Vizemeister aus Dietfurt, der sogar mit einem sensationellen 6:0 nach Hause geschickt wurde.

FIDE-Meister findet den Weg zum FCM
In der Bezirksliga Süd gilt es nun mit acht statt bisher sechs Spielern anzutreten. Deshalb muss sich die Schachabteilung personell verstärken. Mit Christoph Rother wechselt ab der kommenden Saison ein FIDE-Meister (Anm. d. A.: Die FIDE ist der Schachweltverband) vom Oberpfalzligaabsteiger SC Eulenspiegel Regensburg nach Mintraching.

„Dieser Wechsel ist schon ein Kracher“, meint Lennart Uphoff, der seit einiger Zeit zusammen mit Thomas Achhammer Kindern und Jugendlichen das Schachspiel beibringt. „Damit sind wir auf den vorderen Brettern hervorragend aufgestellt und können in der Bezirksliga mindestens auf Augenhöhe mitspielen.“ Dennoch wird man langfristig auch auf den weiteren Brettern nachbessern müssen. „Hier sind wir derzeit noch an Alternativen dran“, so Achhammer.

Der letzte Aufstieg der Schachabteilung in die Kreisliga I fand übrigens in der Saison 2007/08 statt.

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OSEM 2016

(27. März 2016)

Schachabteilung punktet

In Kelheim fand vom 19.-22. März die Oberpfälzer Einzelmeisterschaft im Schach statt. Mit dabei: drei Spieler des FC Mintraching

Wer ist eigentlich Lennart Uphoff? Diese Frage stellten sich die etablierten Spieler der stärksten Meisterklasse (MI) bei der diesjährigen Oberpfalzmeisterschaft in Kelheim. Offiziell unterhalb der Norm (weniger als 1900 DWZ) beantragte der FC Mintraching einen Freiplatz für Lennart, der auch von der Turnierleitung genehmigt worden war. Damit forderte Uphoff als Underdog (1801 DWZ) auch gleich die erfahrenen Topspieler (> 1900 DWZ) heraus.

Gegen das Establishment
Aus acht Runden zog Lennart souverän fünf Siege, was ihm in der Meisterklasse den (undankbaren) vierten Platz einbrachte. Musste er in der ersten Runde noch eine unglückliche Niederlage gegen den 70-jährigen Heinrich Maurer aus Kelheim (2020 DWZ) hinnehmen, konnte er sich durch drei Siege in Folge in der Spitzengruppen etablieren – und das mit nominell einer der schwächsten DWZ-Wertungen. In den Spielen gegen die Kelheimer Stephan Gießmann (2175) und Maximilian Eibl (2124) musste er sich aber der Erfahrung der beiden beugen. Am Ende reichte seine Siegesserie immerhin zum vierten Platz ­– punktgleich mit dem dritten Platz, und nur einer halben Buchholzwertung weniger.

Im Mittelmaß gestrandet
In der MIII (<1600 DWZ) kämpften Michael Achhammer (1580 DWZ) und Ewald Limmer (1565) hingegen um den Turniersieg. Während Michael als Erstplatzierter und damit als Favorit ins Turnier ging, war Ewald immerhin drittplatzierter vor dem Turnier. Eigentlich gute Ausgangschancen –­ möchte man meinen. Zwar konnte Ewald noch seine erste Partie gewinnen, doch Michael musste sich überraschend gegen Agnes Fischer (1293) aus Tegernheim geschlagen geben. Damit begann auch schon der Sinkflug der beiden: Während sich Michael mit der Schwandorfer Jugend duellierte (3 Remis und ein Sieg) wurde Ewald von den erfahrenen Spielern auf die hinteren Plätze verwiesen. Am Ende kam Ewald auf Platz 21, Michael auf 27 (bei 53 Spielern). Beide verloren entsprechend viele DWZ-Punkte.

Fazit der Oberpfalzmeisterschaft aus Sicht des FC Mintraching: Bei einem hervorragend organisiertem Turnier in Toplage kam der FCM eher zu einem mäßigen Ergebnis.

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Schachabteilung punktet und punktet



Zweiter Platz für Lennart Uphoff in Wunsiedel



"Georg-Böller-Pokal" in Schwandorf



FC Mintraching gewinnt Oberpfalzmeisterschaft im Schach