geschichte der abteilung

Alles begann mit der Einweihung der gemeindlichen Turnhalle im Mai 1975.
Mit der Schaffung der Voraussetzungen für einen ordentlichen Spielbetrieb stand nun der Gründung einer Handball-Abteilung nichts mehr im Wege. Im Protokoll der 50. Generalversammlung des FC Mintraching aus dem Juni 1976 wird erstmals ein Bericht der neu gegründeten Abteilung erwähnt. Als erste Abteilungsleiterin im Gründungsjahr fungierte Renate Stocks.
Im Sommer 1976 wurde der Spielbetrieb mit einer weiblichen A-Jugend mit 10 Spielerinnen und der Trainerin Waltraud Koller aufgenommen. Ebenfalls im Sommer 1979 wurde eine männliche A-Jugend gegründet.

Den ersten Titel – die Kreismeisterschaft- konnte man 1980 mit der weiblichen A-Jugend gegen den ESV Regensburg gewinnen.

In den folgenden Jahren nahmen viele Mannschaften den Spielbetrieb auf:

      • 1982 Damenmannschaft
      • 1982 C-Jugend
      • 1984 erste Minimannschaft
      • 1984 B-Jugend

1989 gewinnt die Damenmannschaft unter Klaus Schäfer die Oberpfalzmeisterschaft und verpasst nur knapp den Aufstieg in die eingleisige Bayerische Oberliga.
Ein Jahr später schafft man den ersehnten Aufstieg in das Bayerische Oberhaus. 

Im Jahr 1992 feiert die B-Jugend ihren größten Erfolg und wird, unter Trainer Udo Bauer, Bayerischer Meister. Im Spiel um die süddeutsche Meisterschaft musste man sich leider dem SC Leipzig geschlagen geben. Ebenfalls  im Jahr 1992 wird eine 2. Damenmannschaft gegründet.
Ab 1993 beginnt für die Mintrachinger Handballerinnen und ihre Fans eine harte Zeit. Die Heimspiele der Bayernliga dürfen nicht mehr in der heimischen Halle ausgetragen werden, und müssen nach Neutraubling verlegt werden. Der Bayerische Handballverband hat der engen und zu kurzen Halle ohne Zuschauerbereich keine Abnahme mehr für den Spielbetrieb erteilt.

Viele – auch die Gegner- werden diese Heimspiele mit einer einzigartigen Kulisse nie vergessen, wo man in 4-er Reihen hintereinander stand, die Außenspieler quasi Teil der Zuschauermassen waren und Kinder im Schneidersitz direkt an der Außenlinie am Boden saßen. Damals spielte man zudem in äußerst knappen Frotteehosen Handball; von der Jugend bis zu den Damen.

1996, im Jubiläumsjahr des 20-jährigen Bestehens, musste die Damenmannschaft leider aus der Oberliga absteigen. Man schaffte aber sofort im Folgejahr den Wiederaufstieg in die neue zweigleisige „Bayerische Oberliga Süd“. Mit einer Sondergenehmigung des Bayerischen Handballverbandes konnte einige Jahre lang wieder in der angestammten und vertrauten Mintrachinger Halle gespielt werden. Seit der Ligareform des BHV und der Umbenennung in die neu geschaffene „Landesliga“ war man seither in der zweithöchsten bayerischen Spielklasse vertreten.

Die Nachwuchsarbeit und der Jugendbereich waren über die Jahrzehnte immer ein Aushängeschild der Mintrachinger Handballer. Die Talentschmiede hat viele Mädels in die Bayerische, Süddeutsche und zu Lehrgängen der Nationalmannschaft geführt.
 
2003 wurde zusammen mit dem TSV Neutraubling die Spielgemeinschaft „SG Mintraching-Neutraubling“ gegründet. Der weibliche Bereich- unter Federführung des FC Mintraching- ist nunmehr seit fast 20 Jahren und fast ununterbrochen mit allen Jugendmannschaften im Spielbetrieb vertreten. Das schaffen nicht mehr viele Vereine in Bayern.
Am 7. Mai 2017 konnte die Damenmannschaft – nach über 20 Jahren- wieder in die höchste Bayerische Spielklasse – die Bayernliga- aufsteigen. Die Feierlichkeiten mit Bulldog-Dorfrunde werden unvergessen bleiben. Nachdem 2018 endlich die neu gebaute Turnhalle in Mintraching eröffnet werden konnte, ist der Handball der Bayernliga wieder nach Mintraching heim gekommen.
 
2026 kann das 50-jährige Abteilungs-Jubiläum in Angriff genommen werden.

chronik der abteilungsleitung

1976 – 1978
1978 – 1982
1982 – 1995
1995 – 2000
2000 – 2010
seit 2010